Schrunden und trockene Füße

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Schrunden Ferse

Schrunden und trockene Füße

Schrunden, medizinisch Rhagaden genannt, sind tiefe Einrisse der Haut, die bis zur Lederhaut reichen. Sie treten bevorzugt in Bereichen trockener, wenig elastischer Haut wie an den Fersen auf.

Wie entstehen Schrunden oder rissige Fersen?

Durch eine Kombination aus Druck und Trockenheit kommt es zu rissigen Fersen, auch Schrunden genannt. Wenn die Feuchtigkeit der Haut unter ein kritisches Niveau sinkt, wird die Haut brüchig und reißt ein. Umgekehrt hält Feuchtigkeit die Haut elastisch und verhindert die Einrisse. Wenn Sie verdickte, trockene Haut an den Fersen haben, wenn die Haut an den Fersen eingerissen ist und schmerzt, wird es hilfreich sein zu wissen welche Ursachen dem Problem zu Grunde liegen.

 

 

Die breite Palette der Ursachen von Schrunden

  • fehlende Feuchtigkeit und damit verminderte Elastizität ist die Ursache Nummer 1. Die Haut der Ferse enthält wenige Schweißdrüsen und produziert nur wenig Talg.
  • Ein Mangel an Vitaminen und Mineralien kann die Elastizität der Haut und das Fettpolster der Ferse beeinflussen.
  • Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, Fußpilz, Schuppenflechte und andere Hauterkrankungen können Ursache für Schrunden sein.
  • Übergewicht belastet die Fersen und dünnt das Fettpolster aus. Wenn es sich seitlich und hinten herauswölbt, bilden sich Schrunden und rissige Fersen.
  • Offene Schuhe, Sandalen oder Slipper ermöglichen es dem Fett unter der Ferse sich seitlich auszuwölben und begünstigen das Auftreten von Schrunden.
  • Wasser spült den natürlichen Fettschutz der Haut aus. Langer Aufenthalt in feuchten Räumen führt letztlich zum Austrocknen der Haut und es entstehen rissige Fersen bzw. Schrunden.
  • Schlecht passende Schuhe, langes Stehen und Veränderungen des Gangbildes durch Fußerkrankunen oder Verletzungen begünstigen Schrunden.
  • Erkrankungen die zu trockener Haut führen, können dadurch auch Schrunden verursachen.

 

 

Schrunden und Hornhaut

 

Schrunden behandeln, einfach und wirksam

Wir befassen uns hier vorrangig mit Schrunden im Bereich der Fersen. Schrunden sehen unschön aus und vermitteln einen ungepflegten Eindruck. Darüber hinaus sind sie sehr schmerzhaft und können Keimen als Eintritspforte für Infektionen dienen. Bei regelmäßiger Pflege der Haut und Anwendung geeigneter Mittel, lassen sich Schrunden behandeln und das Risiko von Infektionen reduzieren.
Liegt bereits eine Entzündung vor, muss der Befund zwingend von einem Arzt beurteilt werden. Ihm obliegt dann auch die weitere Behandlung. Das gilt auch wenn Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Neurodermitis, Autoimmunerkrankungen oder andere Hauterkrankungen vorliegen!
Die Behandlung besteht immer aus mehreren Maßnahmen die regelmäßig erfolgen müssen:

Entfernung der rissigen und verhornten Haut

Um Schrunden und rissige Haut nachhaltig zu behandeln bzw. zu vermeiden sind regelmäßig mehrere Maßnahmen erforderlich. Die trockenen, verhornten Hautanteile müssen entfernt werden. Fußfeilen, Bimssteine und elektrische Hornhautentferner eignen sich dafür hervorragend. Hornhautraspeln oder Hornhauthobel bergen Verletzzungsrisiken und sind daher sehr vorsichtig anzuwenden. Die Wirkung dieser Hilfsmittel ist nach dem Bad oder der Dusche am besten, weil die Haut aufgeweicht ist und sich besser abtragen lässt.

 

Hornhautentferner

Schrundensalbe


Schrundensalbe dient der Behandlung und Vorbeugung von Schrunden und  verhornter, trockener und rissiger
Haut überwiegend an den Fersen aber auch an anderen Körperstellen. Es gibt verschiedene Werkzeuge mit denen sich verdickte, rissige Haut entfernen läßt. In der Hand von Ungeübten kann man sich damit leicht verletzen. Völlig risikolos ist die Behandlung der Füße mit Schrundensalbe und Hornhaut­Cremes. Sie wird nach Entfernung der verhornten Haut großzügig aufgetragen. Man kann die Schrundensalbe auch über Nacht als Umschlag anwenden. Dick auftragen eine Baumwollsocke anziehen und über Nacht einwirken lassen.

Schrundensalbe

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