Fußpilz - Sportlerfuß

Fußpilz - Was kann man dagegen tun?

Was hilft wirklich gegen Fußpilz? Mit welchen Medikamenten lassen sich die Symptome erfolgreich behandeln? Informationen zu Ursachen, Therapie und Vorbeugung der Pilzinfektion sind das Thema. Die Bezeichnung Sportlerfuß ist missverständlich, denn es sind bei Weitem nicht nur Sportler betroffen.

Fußpilz tritt sehr häufig auf: Schätzungsweise jeder Dritte in den Industrieländern ist von Fußpilz betroffen. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Rate der Infektionen, wobei Männer häufiger darunter leiden als als Frauen.

Es handelt sich um eine Pilzinfektion am Fuß (Fußpilz), die überwiegend zwischen den Zehen auftritt, aber auch weitere Bereiche des Fußes befallen kann. Wird die Infektion nicht behandelt, kann sie speziell bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem sogar Hände und Gesicht befallen.

 

         Fußpilz

 

Der Fußpilz verursacht Juckreiz und Schmerzen und kann so die Lebensqualität durchaus nachhaltig beeinflussen. Die vom Fußpilz betroffenen Hautpartien sind gerötet und geschwollen, es kann auch Flüssigkeit sezerniert werden. Dies kann mit einem trockenen, schuppigen Hautausschlag an der Sohle und den Seiten des Fußes einhergehen. Risse und helle schuppige Ablösungen bilden sich zwischen den Zehen. Fußpilz findet sich in erster Linie in den Zehenzwischenräumen.

 

 

 

Ursachen

Bei vielen Menschen ist die Haut mit Pilzsporen besiedelt, ohne dass es zur Erkrankung kommt. Kleine Hautläsionen und Risse begünstigen den Ausbruch der Pilzinfektion. Pilze gedeihen am besten im feuchten und warmen Milieu, wie es häufig in den Zehenzwischenräumen anzutreffen ist.

Dies ist auch die Erklärung, warum die Übertragung vorwiegend im feuchtwarmen Milieu von Badezimmern, Duschen, Schwimmbädern und Umkleideräumen stattfindet. Vermehrte Schweißbildung und nicht ausreichend häufiger Wechsel von Strümpfen begünstigen ebenfalls die Entstehung von Fußpilz.

Behandlung

  • Anwendung von antimykotischen Salben und Pudern an Füßen und in Schuhen
  • Täglicher Wechsel von Strümpfen
  • Intensive Behandlung von Schweißfüßen
  • Einlagen aus Zedernholz
  • Fußbad in lauwarmem Wasser mit einem Schuss Apfelessig
  • Gründliches Abtrocknen, besonders in den Zehenzwischenräumen

Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Pilzinfektion. Anfangs reicht es, die betroffenen Hautregionen äußerlich zu behandeln. Bei fortgeschrittenem, großflächigem Pilzbefall an Fußsohlen, Fußballen, Fersen und Nägeln ist aber die Einnahme von Präparaten unvermeidlich. Dann muss der Pilz auch von innen bekämpft werden.

 

Fußpilzspray

Überall wo barfuß gelaufen wird lauert der Fußpilz. In Schwimmbädern, Hotels, Saunen und Umkleidekabinen von Sporthallen. Die Anwendungen von Anti-Fußpilzspray ist besonders bequem und auch wirkungsvoll. Besonders nach dem Besuch von feuchten Räumen sollte man die Füße gründlich abtrocknen , mit einem Spray einsprühen, einwirken lassen. Viele der Fupilzsprays wirken bis zu 24 Stunden deodorierend, antitranspirant und beugen dem Fußpilzbefall vor. Besonders wichtig ist die Anwendungen von Fußpilzspray, wenn man häufig und lange feste Arbeitsschuhe oder Sportschuhe trägt.

 

Fußpilzspray            Fußpilzspray                  Fußpilzspray

 

Siehe auch:

  • Nagelpilz ist ansteckend!
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