Sprunggelenks-Verletzungen

          
 

Sprunggelenks-Verletzungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen! Bei entsprechender Veranlagung treten sie aber auch bei alltäglichen Belastungen auf.
Es kann eine sehr schmerzliche Erfahrung sein, die die künftige Belastbarkeit erheblich beeinflusst. Das Spektrum der möglichen Verletzungen reicht von einfachen Verstauchungen (OSG-Distorsion), über Bandverletzungen (Bänderriß, Bänderdehnung) bis hin zu Knochenbrüchen.

Erfolgen Abklärung und Behandlung nicht konsequent, können daraus Folgeschäden wie Gelenksinstabilität und Arthrose entstehen.
Um diese Folgeschäden zu vermeiden und die richtige Behandlung einzuleiten ist die Erstellung einer genauen Diagnose durch einen Arzt unerlässlich!
Der Unfallmechanismus besteht meist in einem "Umknicken ". Dadurch werden die Gelenkskapsel und die Bänder massiv gezerrt oder zerrissen. Im Extremfall kommt es zu knöchernen Bandausrissen oder gar Knochenbrüchen. Nach einer Distorsion können Schmerzen und Schwellneigung über viele Wochen bestehen. Der Verlauf wird durch das Tragen einer stabilisierenden Bandage verkürzt, Leistungsfähigkeit schneller wieder hergestellt.

Die Erstbehandlung erfolgte nach dem so genannten PECH-Schema. PECH steht dabei für Pause, Eiskühlung, Compression und Hochlagerung.

Der weitere Behandlungsbedarf wird in der Regel vom behandelnden Arzt festgelegt. Er entscheidet auch wann die Belastung wieder gesteigert und sportliche Aktivität wieder aufgenommen werden kann.

Das Ziel ist die Wiederherstellung der Belastbarkeit und Stabilität. Ein gezieltes Aufbautraining eventuell unter Anleitung eines Physiotherapeuten, kann sehr hilfreich sein. Bewährt haben sich gymnastische Übungen, etwa mit einem Physioband, die man auch zuhause regelmäßig wiederholen kann.

Durch Einlagen sollte die Fußstatik optimiert werden, um wiederholtes Umknicken zu vermeiden. Die Einlagenversorgung sollte sowohl für den Straßen-, als auch für den Sportschuh erfolgen. In der Anfangszeit nach der Verletzung kann durch das Tragen einer Bandage die Stabilität unterstützt und die anhaltende Schwellneigung reduziert werden. Die Belastung auf dem Weg zur muskulären Stabilität kann dadurch erhöht und das Risiko einer neuerlichen Verletzung reduziert werden.

Generell gilt: "Je besser die muskuläre Stabilisierung des Gelenkes ist, desto geringer ist die Gefahr erneut umzuknicken“.

Mit Einlagen wird die Statik verbessert und die Umknickneigung reduziert!

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