Achillessehnenschmerz – Achillodynie

Achillodynie, Schmerzen an der Achillessehne

schmerzfrei laufen - erste Schritte ohne Schmerzen - Hilfe zur Selbsthilfe

Achillodynie, Schmerzen an der Achillessehne bzw. ihrer umgebenden Gewebe sind äußerst unangenehm und können jeden Schritt zur Qual machen. Die Achillessehne, als stärkste Sehne des Körpers, verbindet den Fersenknochen mit der Wadenmuskulatur. Schmerzen an den Achillessehnen treten im Bereich der ganzen Sehne und am Übergang zur Wadenmuskulatur auf. Überwiegend bei oder nach Aktivität, häufig aber auch verschlimmert in Ruhe. Der ganze Sehnenverlauf oder nur ein Abschnitt können bei der Achillodynie schmerzhaft sein. Oft ist das die Sehne umgebende Hüllgewebe verdickt.

  Achillessehnen

 

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Ursachen von Schmerzen an der Achillessehne - Achillodynie

  • Auf die Achillessehne einwirkende Scher- und Dehnkräfte sind ausschlaggebend.
    Knickfuß (Hyperpronation, verstärktes Einwärtsdrehen) des Fußes verursacht enorme Belastung für die Sehne. 
  • Achillessehne, Achillodynie, Ferse
  • Entzündung der Achillessehne und des umgebenden Gewebes sowie Spannung und Verkürzung der Wadenmuskulatur
  • Fehlstellungen des Fußes wie Knickfuß (Hyperpronation)
  • Belastungssteigerung bspw. durch intensiviertes Training, Bergläufe, Sprinttraining
  • Ungeeignete Schuhe mit starren Sohlen, die die Bewegung des Vorfußes einschränken, bewirken starke Spannung der Achillessehne.
  • Pufferabsätze und Fersendämpfung verstärken die Belastung der Achillessehne.
  • Frauen, die mit Sport beginnen, haben ein erhöhtes Risiko wenn sie überwiegend Schuhe mit Absatz getragen haben.
  • Längere Überlastungsphasen
  • Übergewicht
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Gicht und Arthritis
  • Fehlbelastungen infolge von Arthrose

Hilfe bei Achillessehneschmerzen - Achillodynie

ProStretch, Dehnung  Achillessehne Dehnung Wade und Achillessehne

 

 

 

Übungsanleitung - Achillodynie

 

Reizung der Achillessehne

Bereits in der Mythologie findet sich der Hinweis auf den Schwachpunkt eines jeden Fußes: die Achillessehne. Diese kräftige Sehne an der Fußrückseite ist Tag für Tag starken Belastungen ausgesetzt und kann selbst bei leichten Reizungen für starke Schmerzen sorgen .

Mögliche Hintergründe für die Reizung der Achillessehne ist die Überbelastung des Fußes auf Dauer oder punktuell durch übermäßige Beanspruchung über einen kurzen Zeitraum. Als stärkste Sehne des Körpers verbindet die Achillessehne den Fersenknochen mit der Muskulatur der Waden. Somit unterstützt sie den Fuß in seiner Funktion als Träger des gesamten Körpergewichtes.

Was ist die Ursache der Reizung?

Die Achillessehne schmerzt bei Überbelastung und Überanstrengung sowohl selbst als auch über das umliegende Gewebe. Häufig wird der Schmerz der Reizung auch im Ruhezustand nicht besser, sondern verschlimmert sich mitunter sogar.Als Ursachen für die Reizung der Achillessehne kommen unterschiedliche Aspekte in Betracht: falsches, starres Schuhwerk zählt ebenso zu den Auslösern wie Überanstrengung bei nicht oder unzureichend behandelten Fußfehlstellungen, Übergewicht, extreme Bewegungssteigerungen und diverse Stoffwechselerkrankungen durch Diabetes, Arthrose oder Gicht. Wird auch die Reizung der Achillessehne nicht in ausreichendem Maße behandelt, sind nicht selten Entzündungen des Gewebes rund um die Achillessehne eine weitere Folge.

Hilfe bei Reizung der Achillessehne

Um die Überreizung zu lindern und weiteren Reizungen bzw. Entzündungen vorzubeugen ist die Entlastung des Fußes und der Sehne selbst ebenso wichtig wie das regelmäßige Training der Fußmuskulatur durch Dehnung , wie sie beispielsweise durch die Verwendung einer Dehnungswippe ProStretch erzielt werden kann.Die Entlastung kann mittels passender Einlagen im Schuhwerk erfolgen. Flache, elastische Sohlen sind hierfür besonders geeignet und sollten mit regelmäßigem Barfußlaufen kombiniert werden. Hierdurch wird die erneute Reizung der Achillessehne sinnvoll und zielgerichtet vermieden.

Achillessehnenschmerz - Achillodynie, schnell Hilfe finden! 

Die Achillessehne ist der Ansatz von Wadenmuskulatur zu Fersenbein, sie ist die stärkste Sehne des ganzen Körpers. Als eine Achillodynie wird der Schmerzzustand im Bereich der Achillessehne und dem Übergang zu Wadenmuskulatur und Fersenbein bezeichnet. Jegliche Belastung kann hier zu Schmerzen führen, ebenso kann es nach langer Zeit ohne Behandlung schon im Ruhezustand zu Beschwerden kommen.
Die Achillodynie bringt häufig auch eine Schwellung mit sich, da das Hüllgewebe welches die Sehne umgibt, verdickt ist.
Wie kommt es zur Achillodynie?                 

 

             Achillodynie, entzündliche Reizung der Achillessehne

Auslöser für die Schmerzen an der Achillessehne sind Scher- und Dehnkräfte, welche auf die Sehne einwirken. Sie treten durch Fußfehlstellungen auf. Eine starke Belastung für die Achillessehne ist die Überpronation oder auch Hyperpronation genannt, der Fuß kippt bei der Abrollbewegung zu sehr nach innen. Die Fehlbelastung kann von dem Körper lange ausgeglichen werden, jedoch nach zu langer Überbelastung oder auch im Alter, kann die Elastizität des Gewebes nachlassen. So entstehen Mikroverletzungen und Reizungen, welche für die Schmerzen verantwortlich sind.
Weitere Ursachen für eine Achillodynie kann eine Belastungssteigerung sein, wie es bei Sportlern im Training oft vorkommen kann. Ebenso fördert eine dauerhafte Überbelastung die Achillodynie.
Auch eine unpassende Schuhform kann zu Schmerzen an der Achillessehne führen, wie starre Sohlen, die die Bewegungsfreiheit des Vorfußes einengen. Ebenso verstärken Pufferabsätze eine Überbelastung.
Frauen die es gewohnt sind, auf Absatzschuhen zu laufen und beginnen Sport zu treiben, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, an einer Achillodynie zu leiden.
Auch Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Gicht und Arthritis fördern das Schmerzen der Sehne.
Eine weitere Fehlbelastung kann durch Arthrose entstehen.

Was kann ich gegen die Schmerzen tun?

Der einfachste und erste Schritt, um die Schmerzen der Achillessehne zu mindern, ist die Trainingsbelastung zu reduzieren. Das Tragen von flachen Schuhen ohne Fußbett und Barfußlaufen sollte vermieden werden. Außerdem empfiehlt es sich, bei einer erkannten Fußfehlstellung, angepasste Einlagen zu tragen.
Dehnungsübungen der Wadenmuskulatur sollten gezielt durchgeführt werden. Die Kniestreckung und Kniebeugung spielen hier eine wichtige Rolle. Hierfür gibt es passende Anleitungen und auch Zubehör, wie eine Dehnungswippe ProStretch, um die Muskeln zu dehnen, sie aber nicht überzubelasten.

         ProStretch Dehnungswippe Achillessehne

Eine Achillessehnenbandage entlastet zusätzlich den überstrapazierten Bereich.

Da es sich bei einer Achillodynie um eine Entzündung handelt, ist es ratsam, die schmerzende Stelle zu kühlen, besonders gezielt kann das durch einen sogenannten Eis-Lolly geschehen. Auch Quarkumschläge eignen sich zum Kühlen, sie sind praktisch, da sie sich dem Körper anpassen. Zu beachten ist, dass der Quark nicht direkt auf die Haut geschmiert wird, sondern in ein Baumwolltuch eingeschlagen wird und dann auf die zu kühlende Stelle gehalten wird.

Ebenso wird die Stoßwellentherapie (ESWT) als schmerzlindernd anerkannt. Stoßwellen sind akustische Wellen, die elektromagnetisch erzeugt werden. Das betroffene Gewebe wird so gereizt und zur Durchblutung angeregt, so sollen Heilungsprozesse gefördert werden.

Das Kinesio-Taping stimuliert die Hautrezeptoren und erhöht somit die Blutzirkulation. Beim Taping werden verschiedene elastische Baumwollklebestreifen an den entsprechenden Stellen angebracht. Diese bleiben dort einige Tage, manchmal sogar bis zu zwei Wochen, je nachdem wie intensiv die Achillodynie ist.